Veranstaltung im Peter-Huchel-Haus

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16. April 2024 | 19.30 Uhr

Hans Dieter Zimmermann
Kein Ende der Endzeit.
2000 Jahre Warten auf den Untergang

Moderation: Peter Walther

„Vor 66 Millionen Jahren schlug dort, wo heute die Halbinsel Yucatán im Süden Mexikos liegt, ein etwa zehn Kilometer großer Asteroid ein. Er löschte nicht nur die Dinosaurier und Flugsaurier aus, sondern auch bis zu drei Viertel aller damaligen Tier- und Pflanzenarten – darunter auch viele im Meer. Das war vor allem eine Folge des Zusammenbruchs der marinen Nahrungsketten. Denn diese hängen letztlich am Sonnenlicht, das nun bis zu mehreren Jahren von emporgeschleudertem Material verdunkelt wurde … Nach Schätzung der Wissenschaftler betrug die Anfangsenergie des vom Einschlag in Bewegung gesetzten Wassers das Dreißigtausendfache der Energie des Tsunamis, der im Jahre 2004 den östlichen indischen Ozean heimsuchte und dabei mehr als 230 000 Menschen tötete.“ (FAZ vom 5.10.22) „Die Erde hat diesen Asteroiden überstanden, die Erde hat die Dinosaurier überstanden, die Erde wird auch die Menschen überstehen. Um die Erde müssen wir uns keine Sorgen machen“, schreibt Hans Dieter Zimmermann im Vorwort seiner kulturhistorischen Analyse des Endzeitdenkens, die er an diesem Abend im Huchelhaus vorstellen wird.

Hans Dieter Zimmermann war Professor für neuere deutsche Literatur in Frankfurt und Berlin sowie Geschäftsführender Herausgeber der Tschechischen Bibliothek in deutscher Sprache in 33 Bänden. Er ist Herausgeber der Werke des deutsch-tschechischen Schriftstellers und Diplomaten Jiří Gruša in elf Bänden und zusammen mit Hans-Gerd Koch Herausgeber einer zwölfbändigen Auswahl der Werke Max Brods. Zimmermann publizierte Biographien zu Kleist und Fontane, eine Abhandlung über die Brüder Martin und Fritz Heidegger sowie ein Buch über Kafka unter dem Titel „Kafka für Fortgeschrittene“.

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Peter-Huchel-Haus, Hubertusweg 41, 14552 Michendorf/Wilhelmshorst

Eintritt: 7 / 5 Euro

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